Energiekonzept 3-E

Die Laufzeitverlängerung der AKW’s in Deutschland wird nichts daran ändern, dass in Zukunft mit Energie sparsamer umgegangen werden muss, bzw. Alternativen gefunden und umgesetzt werden müssen, um nicht den nachkommenden Generationen die Probleme der Entsorgung und Lagerung des Atommülls zu überlassen.

Kommunen sollten sich darauf konzentrieren, den Energiebedarf soweit möglich, selbst zu decken. Beispiele hierzu gibt es bereits (Ascha Lkrs. Straubing-Bogen und Güssing, Südburgenland). Dass dies nicht von heute auf morgen zu verwirklichen ist, muss jedem klar sein. Zur Umsetzung sind konkrete Planungen und auch die Einbeziehung der Einwohner notwendig.

Mit dem 3-E-Konzept kann in privaten und öffentlichen Bereichen mit vielen kleinen Schritten und Maßnahmen das Ziel der "Selbstversorgung" erreicht werden:

Einsparungen forcieren

  • Kostenlose Energieberatung der Bürger (durch Experten/Vorträge am Ort)
  • Wärmedämmung (staatl. Förderprogramme)
  • Bürgerbeteiligung für Einsparideen
  • Sparprogramme (energiesparender Umgang mit Elektrogeräten im Haushalt)

Effizienz steigern

  • Heizungsanlagen in privaten und öffentlichen Räumen
  • Straßenbeleuchtung mit Solarzellen
  • Verlustwärme von Betrieben nutzen
  • Elektroautos

Erneuerbare Energien nutzen

  • Sonnenkollektoren
  • Wärmepumpen (Erde/Wasser/Luft)
  • Kraft-Wärme-Kopplung (Biogas)
  • Biogasanlagen / Reststoffanlagen
  • Hackschnitzelheizungen
  • Photovoltaik
  • Geothermie
  • Holzvergasung
  • Flächendeckende Solartankstellen

Mit dem 3-E-Prinzip ist eine praktikable und nachhaltige Energiewirtschaft auf kommunaler Ebene möglich.


Flechtenkartierung

Beurteilung der lufthygiensichen Situation -
Kartierungsergebnisse (pdf-Datei 2,4 MB)
Das Kartenmaterial kann bei der OG eingesehen werden


Auftragserteilung für die gemeinsame Flechtenkartierung
1. Abschnitt vom 7. - 14. April 2003
Wer interessiert ist, kann gerne bei der Kartierung dabei sein - bitte kurz Bescheid geben unter
08542/74 42 oder 08543/79 44.


Pressemitteilung
BN-Ortsgruppe beantragt Kostenübernahme/-beteiligung für Flechtenkartierung

Nachdem in der Sondersitzung am 31.10.2002 wiederholt auf die Durchführung einer Flechtenkartierung eingegangen worden war, stellt die BN-Ortsgruppe nun einen Antrag an die Marktgemeinde Ortenburg auf Kostenübernahme/-beteiligung an dieser Maßnahme.

Über Monate beschäftigt sich die OG bereits mit diesem Vorhaben und fand schließlich ein geeignetes Institut. Mittlerweile liegt schon ein konkretes Angebot vor, das die Ortsgruppe auch annehmen wird. Das Projekt beinhaltet zum einen die Datenerfassung im Gelände und deren Auswertung nach VDI 3799. Zum anderen werden die Daten in einem Abschlussbericht zusammengefasst und mit bereits vorhandenen Flechtenkartierungen verglichen und ausgewertet.

Da die Ortsgruppe die Gesamtkosten in Höhe von 9120 Euro allein nicht abdecken kann, bittet sie nun die Gemeinde um finanzielle Unterstützung. Ziel, dieser im Gegensatz zu anderen Messungen preiswerten Methode, ist es den Gesamtzustand der Luftgüte in dem ausgewählten Gebietes des Wolfachtales festzustellen und ein objektives und unabhängiges Gutachten zu erhalten.

Auf die Möglichkeit einer Flechtenkartierung kam die Ortsgruppe durch eine Exkursion mit dem Flechtenexperten Prof. Dr. Roman Türk von der Universität Salzburg im November 2001. Bei einer Begehung an unterschiedlichsten Punkten innerhalb der Gemeinde, stellte er bisweilen eine nach seinen Worten "Flechtenwüste besonderen Ausmaßes" fest. Bäume, die aufgrund ihrer Lage, ihres Alters und ihrer Art mit Flechten bewachsen sein müssten wiesen selbst unempfindliche Flechtenarten nicht mehr auf. In einem Fall sprach er sogar von " lichenologischer Pathologie " und empfahl dringend Maßnahmen für eine immissionsbezogene Flechtenkartierung einzuleiten.

Da Flechten nicht selektiv reagieren, sind sie außerordentlich empfindlich was die Gesamtheit der Luftschadstoffe betrifft. Sie sind als Frühwarnsysteme, bzw. als aussagekräftige Indikatoren hervorragend geeignet. Mit der Kartierung würde ein Grundstein gelegt, um die lufthygienische Situation in regelmäßigen Abständen in dieser Region künftig zu verfolgen. Die Ergebnisse der Kartierung können zu Vergleichszwecken mit anderen Gebieten in ganz Bayern herangezogen werden.

Kiesabbau in Ortenburg

Antrag auf dingliche Sicherung an die Marktgemeinde
Schreiben an Parteien und Institutionen


Stellungnahmen der
- ödp
- SPD
- Bayerischer Verband Steine und Erden
- CSU
- ÜW - mündliche Äußerung gegenüber Hugo Lechner


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